Wie uns Kosmologen erzählen, kollidierte die frühe Erde vor viereinhalb Milliarden Jahren mit einem Planeten, den sie Theia nennen.

Einiges von Theia ist in das Erdinnere abgetaucht, einiges mit vielen heißglühenden Bruchstücken und vermutlich einem größeren Stück der Ur-Erde und Theia in eine Umlaufbahn geschleudert worden. Aus jenem und den aufgeschmolzenen Teilen hat sich der Mond geformt. Der deshalb als ein Erde/Theia–Mond zu bezeichnen ist.

 

Optische Überlagerungen (Sonnenfinsternis August 2026) und
akustische Überlagerungen (Satie: Gnossienne 2)

 

Jede Sonnenfinsternis, wie jene vom August 2026, kann als Erinnerung dieses dramatischen Ereignisses aufgefasst werden: Wir sehen Lichtspiele – Interaktionen zwischen Sonne, Erde/Theia–Mond und Atmosphäre der Erde. Sichtbar als Interferenzen in Form von Frequenzbändern, insbesondere des roten langwelligen Lichts.